| Airtime |
Airtime ist der Moment der gefühlten Schwerelosigkeit, während der Zug mit hoher Geschwindigkeit einen Camelback überquert. Während der Zug schienengebunden wieder nach unten abgeleitet wird, zieht es den Körper des Fahrgastes - nur noch durch den Sicherheitsbügel gehalten - förmlich aus dem Sitz raus. |
| Arcade Area |
Spielhalle |
| Backseat |
Als Backseat wird die letzte Reihe in einem Achterbahnzug bezeichnet. |
| Batwing |
Der Batwing (auch bekannt als Double Sidewinder) bezeichnet eine Fahrfigur, bei welcher der Zug erst durch einen halben Corkscrew in die Überkopffahrt geht und anschließend in einen halben Looping abwärts führt. Dessen Ausfahrt schließt sich ein weiterer halber Looping an, der wiederum in einen halben Corkscrew endet, dessen Ausfahrt parallel zur Einfahrt liegt. Zum ersten mal wurde dieses Element im Orient Express in Worlds of Fun (USA) verbaut. |
| Blockbremse |
Ziel einer Blockbremse ist es, den Streckenverlauf einer Achterbahn in Sektionen aufzuteilen, um auf einer Strecke mehrere Achterbahnzüge fahren zu lassen. In der Regel wird eine Blockbremse ohne einen Bremsvorgang durchfahren. Sie greift nur im Notfall, sofern eine Sicherheitsabschaltung erforderlich ist. Die Steuerungstechnik einer Achterbahn sorgt dafür, dass ein Zug erst dann in einen neuen Block einfährt, wenn der voraus fahrende Zug diese Sektion wieder verlassen hat. |
| Bunnyhop |
Der Bunnyhop gilt als die kleinere Variante des Camelback. Es ist ein „Hügel“ der überfahren wird und dessen Scheitelpunkt negative G-Kräfte bietet, welche die Insassen aus den Sitzen hebt. |
| Camelback |
Der Camelback bezeichnet die weitaus größere Variante des Bunnyhop. Hierbei wird ebenfalls ein Berg überfahren, der aufgrund seiner Größe meist weitaus längere Momente des Schwebens hervorruft. Meist findet man dieses Element bei Stahlachterbahnen, die mehr auf Höhe und Geschwindigkeit als auf Überschläge setzen. Auch Holzachterbahnen besitzen meist eine Vielzahl an Camelbacks. |
| Cobra Roll |
Die Cobra Roll ist ein mittlerweile recht weit verbreitetes Element. Der Zug durchfährt zuerst einen halben Looping, dessen Scheitelpunkt in einem halben Corkscrew mündet. Dem schließt sich ein weiterer halber Corkscrew sowie ein abwärts führender halber Looping an. Die Ein- und Ausfahrt liegt wiederum parallel. |
| Corkscrew |
Der Corkscrew erinnert vom Optischen her an einen auseinander gezogenen 360° Vertikallooping. Der Name Corkscrew (zu Deutsch: Korkenzieher) kommt daher, dass sich der Track förmlich wie ein überdimensionaler Korkenzieher windet. Eine der ersten Anlagen mit diesem Element war der Corkscrew aus Knott´s Berry Farm ( USA | 1975-1989). |
| Diveloop |
Bei einem Dive Loop führt der Track erst in einer Kurve aufwärts, bevor er auf den Kopf dreht. Anschließend taucht (dive) der Zug in einen halben Vertikallooping ein, dessen Ausfahrt wieder auf Bodenniveau endet. |
| Ferris Wheel |
Riesenrad |
| First Drop |
Der First Drop bezeichnet die erste große Abfahrt, nachdem der Zug den Lifthill verlassen hat. Meist schließt sich der First Drop dem Lifthill unmittelbar an, allerdings gibt es auch Anlagen, bei denen der First Drop erst nach ein einigen Kurvenfahrten vollzogen wird (z.B. Daemonen - Tivoli Gardens) |
| Fly-to-Lie / Lie-to-Fly |
Mit Fly-to-Lie wird eine Drehung um die Längsachse um rund 180° bezeichnet. Dieses Element findet man hauptsächlich bei Flying Coastern vor. Wird dieses Element in die andere Richtung durchfahren, sprich vom Liegezustand in den fliegenden, bezeichnet man es als Lie-to-Fly. |
| Frontseat |
Als Frontseat wird die vorderste Reihe in einem Achterbahnzug bezeichnet. |
| Heartline-Spin |
Auch als Heartline Spin bzw. umgangsprachlich als "Schraube" bekannt. Hierbei durchfährt der Zug eine 360° Rolle um die Längsachse. |
| Helix |
Als Helix bezeichnet man eine mehr oder weniger ausgeprägte, auf- bzw. abwärts führende Kurve. |
| Immelmann Turn |
Der Immelmann ist das genaue Gegenteil des Dive Loop. Hierbei durchfährt der Zug zuerst einen halbe Looping aufwärts, dessen Ausfahrt in einer weiten Kurve endet. |
| Indoor Steel Coaster |
Indoor Coaster ist die Bezeichnung einer Achterbahn, deren Streckenverlauf weitgehend im Inneren eines Gebäudes bzw. überdacht verläuft. |
| Interactive Darkride |
Als Interactive Darkride werden Themenfahrten bezeichnet, in denen der Fahrgast als aktives Element mitwirken kann.
Bestes und meist gesehenes Beispiel sind interaktive Anlagen, bei denen mittels Laserpistolen Punkte gesammelt werden, und durch deren Treffer neue Bewegungsabläufe sowohl in der Fahrbahn als auch der Figuren ausgelöst werden können. |
| Inversion |
Als Inversion werden Streckenabschnitte und Fahrfiguren benannt, bei denen sich der Streckenverlauf um mehr als 180° über Kopf windet. |
| Inverted Coaster |
Als Inverted Coaster werden Achterbahnen bezeichnet, deren Fahrgastträger nicht wie üblich oberhalb der Schiene fahren, sondern unter der Schiene hängen. |
| LIM-Antrieb |
LIM = Linear Induktions- Motor
LIM-Antriebe werden u.a. dafür genutzt, Launchend Coaster zu beschleunigen. |
| Log Flume |
Der Log Flume ist die wohl bekannteste Art der Wildwasserbahn. In Baumstamm-förmigen Booten "schippert" man gemütlich durch einen künstlichen Wasserkanal, gefolgt von meist mehreren Abfahrten und/oder Tunneln. |
| Looping |
Der Looping ist die wohl bekannteste Fahrfigur auf der Achterbahn. Bereits im Jahre 1985 eröffneten die ersten Achterbahnen mit einem 360° Vertikallooping, doch hatten diese ein entscheidendes Problem. Der verbaute Looping hatte eine kreisrunde Form, die einen abrupten Anstieg der G-Kräfte verursachte und somit eine extreme Belastung für Nackenbereich und Rücken verursachte. Somit wurde diese Form von Überschlag vorerst wieder verworfen. Erst im Jahre 1976 wurde unter der Führung von Werner Stengel und Anton Schwarzkopf der erste Looping der Neuzeit entworfen und gebaut, dessen Form zum Scheitelpunkt hin klothoidenförmig immer enger zuläuft. Dies ermöglicht eine gleich bleibende Kraft über den gesamten Bereich. |
| Mine Train |
siehe Runaway Mine Ride |
| Monorail |
Monorails sind so genannte Einschienenbahnen, die in größeren Freizeitparks häufig zum Transport oder als Themenfahrt genutzt werden. Vorteil dieser Anlagen ist der geringe Platzbedarf, da der Streckenverlauf zumeist auf Pfählen gestützt über die Parkbesucher hinweg führt. |
| Overbanked Turn |
Als Overbanked Turn bezeichnet man eine Kehrtwende, die auf ca. halber Strecke ihren höchsten Punkt erreicht und der Fahrbahnstrang an dieser Stelle eine Längsneigung von mehr als 90° aufweist. |
| Powered Coaster |
Powered Coaster sind Achterbahnen, deren Züge zur Durchfahrt der Strecke einen eigenen (Elektro-)Antrieb besitzen.
Meist findet man diesen Typ in Form eines Mienenzuges als familienfreundliche Achterbahn vor. |
| Predrop |
Der Predrop bezeichnet eine kleine Abfahrt, die durchfahren wird, bevor der Zug in einen weiteren größeren Sturz eintaucht. Meist findet man dieses Element nach dem Lifthill vor, wobei auch insbesondere bei älteren Holzachterbahnen eine solche Abfahrt mitten auf der Strecke eingebunden ist, um mit Schwung in das nächste Tal zu gelangen. |
| Rafting |
Im Rafting durchqueren runde Schlauchboote einen künstlichen Kanal, gespickt mit meist verschiedenen Elementen wie Wasserfällen, Stromschnellen oder Strudeln. Durch die kreisförmige Sitzanordnung und der sich frei drehenden Boote ist meist nicht vorhersehbar, wen die nächste Welle als nächstes treffen wird. |
| Rocket Coaster |
Rocket Coaster (= Raketen Achterbahn) bezeichnet Achterbahnen, die auf gerader Strecke meist aus dem Stand durch ein hydraulisches Seilwinden-System beschleunigt werden, um so ausreichende Energie zum Bezwingen des Streckenverlaufes zu gewinnen (siehe auch Launched Coaster). |
| Roll-Over |
Im Roll Over wird der Zug zuerst in einen halben Looping aufwärts geführt, an dessen Scheitelpunkt sich ein halber Corkscrew anschließt. Dem folgt ein weiterer halber Corkscrew sowie ein weiterer halber Looping abwärts. Meistbekannt ist dieser doppelte Überschlag wohl bei den so genannten Standard-SLC´s aus dem Hause Vekoma, so auch erstmalig bei El Condor, einem SLC in Walibi World (NL - 1994) |
| Shuttle Loop Coaster |
Shuttle Loop Coaster sind Achterbahnen, die sowohl einmal vorwärts als auch rückwärts die gesamte Strecke absolvieren. Meist gesehenes Beispiel ist der so genannte Boomerang des niederländischen Herstellers Vekoma. |
| Sidewinder |
Der Sidewinder ist ebenfalls wie der Roll Over im Layout eines Standard SLC vorhanden. Hierbei wird der Zug erst in einem halben Looping gen Himmel gerissen, um dann in einem halben Corkscrew das Element zu verlassen. |
| Sky-Loop |
Der Sky-Loop ist eine Fahrfigur, die bisher ausschließlich für das X-Car aus dem Hause Maurer und Söhne entwickelt wurde. Zuerst wird der Wagenverbund senkrecht gen Himmel gezogen. Das Ende führt über Kopf und mündet in einer Heartline Roll, der sich eine Abfahrt auf Bodenhöhe anschließt. |
| Spillwater |
Spillwater sind Wasserbahnen, deren Streckenverlauf einfach gehalten ist und sich durch eine gewaltige Schussfahrt mit einer riesigen Wasserfontäne auszeichnen. Nach erreichen der Liftkuppe folgt meist nur eine 180° Kurve, bevor es in die oft fast senkrechte Abfahrt geht. Dem schließt sich dann eine längere Auslaufzone an, bei der am Ende des Bootes Wasser in die Luft gewirbelt wird. Oftmals führt eine Brücke über die Auslaufzone, auf der man den Wassermassen nicht entkommen kann. Nach einer weiteren 180° Kurve geht es zurück in die Station. |
| Spinning Coaster |
Spinning Coaster sind Achterbahnen, deren Fahrgastträger sich während der Fahrt frei und großteils unkontrolliert um die eigene Achse drehen können. |
| Steel Coaster |
siehe Stahl-Achterbahn |
| Stengel Dive |
Der Stengel Dive wurde im Jahre 2002 mit dem Bau von Goliath in Walibi World (NL) verwirklicht. Diese bis dato einmalige Figur wurde nach dem Erfinder Werner Stengel benannte, der für das Layout der Anlage verantwortlich ist. Die Strecke führt zunächst aufwärts, bevor sie sich am Scheitelpunkt um rund 135° um die Herzlinie windet. Die Ausfahrt der Fahrfigur führt in eine weit verlaufende Kurve. |
| Themenpark |
Als Themenpark bezeichnet man Freizeitparks, dessen Attraktionen und Landschaften nach einem bestimmten Thema gestaltet sind. Meist sind diese Parks in mehreren Themenbereiche unterteilt. |
| Top Hat |
Der Top-Hat wird vorzugsweise bei Rocketcoastern oder so genannten Acceleratorcoastern verbaut. Die Auf- bzw. Abfahrt ist meist senkrecht und kann eine Verdrehung ähnlich einer Heartline Roll beinhalten. |
| Vertical Drop Coaster |
siehe Diving Coaster |
| Water Coaster |
Water Coaster sind Achterbahnen, deren Streckenverlauf durch eine Wasserfahrt unterbrochen wird. So vereint man das Erlebnis von Achterbahn und Wildwasserbahn komplett in einer Attraktion. |
| Wilde Maus |
Die Wild Maus gilt neben der "Acht"-Bahn als eine der bekanntesten Achterbahnen.
Der Clou dieser Anlagen sind die engen 180° Kurven in luftiger Höhe, die dem Fahrgast das Gefühl vermitteln, geradeaus über die Strecke hinaus zu schießen und nicht die Kurve zu durchfahren. Dieser Eindruck wird dadurch erzeugt, dass die vorderen Räder weiter zur Mitte des Fahrgastträgers verlagert sind und der Wagen somit Augenblicke später in die Kurve einfährt. |
| Wooden Coaster |
Wooden Coaster sind Achterbahnen, deren Fahrbahn und Stützkonstruktion größtenteils aus Holz bestehen. |
| Zero-G-Roll |
Die Heartline ist vergleichbar mit der eines Camelbacks, nur mit dem Unterschied, dass der Körper nahezu konstant 0 G erfährt. Zudem unterscheidet sich das Ganze noch durch eine 360° Drehung, die über die gesamte Überfahrt vollzogen wird. Daher auch der Name Zero-G-Roll. |