Die farbenfrohen, mal lustigen, mal nachdenklichen Charaktere und Motive des berühmten Illustrators, Künstlers und Kinderbuchautors Janosch erfreuen sich bei Jung und Alt großer Beliebtheit. Während der Winteröffnung vom 26. November 2016 bis zum 08. Januar 2017 (außer 24./25. Dezember) sowie zusätzlich vom 13. bis zum 15. Januar dürfen sich die Besucher des Europa-Park auf über 200 seiner Werke freuen. Am Freitagabend wurde die große Janosch-Ausstellung in der Mercedes-Benz Hall eröffnet. Die Retrospektive zeigt über 60 Jahre seines Schaffens und führt neben Tigerente und Co viele weitere Facetten des 85-Jährigen vor Augen.

Große Janosch Ausstellung im Europa-Park

Bereits zum achten Mal präsentiert der beste Freizeitpark weltweit in der Wintersaison eine große Kunstausstellung. Nachdem in den vergangenen Jahren internationale Größen wie Marc Chagall, Rolf Knie und James Rizzi begeisterten, erwartet Klein und Groß nun das einzigartige Lebenswerk von Janosch alias Horst Eckert. Bei der Vernissage am 25. November zeigte sich Europa-Park Inhaber Roland Mack sichtlich stolz, den deutschen Ausnahmekünstler gewonnen zu haben: „Janosch passt perfekt zu uns und unseren Besuchern. Jeder kennt ihn. Generationen von Kindern und Eltern lieben seine Bücher und Zeichnungen.“ Zuvor hatte die 20-minütige Show „Alltagshelden“, die im Rahmen der Ausstellung drei Mal täglich zu sehen ist, humorvoll in den Abend eingeführt und Janoschs Lebensphilosophie vermittelt. Über 200 Exponate − darunter zahlreiche Aquarelle, Leinwandarbeiten und Radierungen − zeigen Janoschs unverwechselbaren Stil. Noch bis Mitte Januar ist ein Wiedersehen mit beliebten Figuren wie der schwarz-gelben Tigerente, dem kleinen Bär und Günter Kastenfrosch im Französischen Themenbereich garantiert.

Über 200 Exponate in der Mercedes-Benz Hall

Auch Alexander Lieventhal, Manager und Freund von Janosch, war bei der Ausstellungseröffnung anwesend. Als Laudator erzählte er über den Künstler und Menschen Horst Eckert und wies darauf hin, „dass Janosch weit mehr zu sagen hat als Oh, wie schön ist Panama.“ Neben den vertrauten, meist fröhlichen und unbeschwerten Arbeiten, gewähren vor allem seltene Leihgaben aus dem Privatbesitz verschiedener Sammler Einblick in eine weniger bekannte Seite des Künstlers. So sind in der Mercedes-Benz Hall, abgesehen von vielen humoristischen Werken, Janoschs anarchische und rebellische Ader sowie seine offene Kritik an gesellschaftlichen Missständen zu entdecken.

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